Bambi

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Bambi in den USA 06/07


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Viel passiert!......

Tjaja, habe  ja  schon  eine  Ewigkeit  nichts mehr gepostet und das hatte  auch  einen  ganz einfach  Grund....es ist  NICHTS PASSIERT....Monatelang  hat  sich  nichts getan,  es  hieß  warten....warten....warten....

Anfangs bin  ich  immernoch  voller  Hoffnung zum  Briefkasten  gehüpft aber  irgendwann hat  das  abgenommen und  aufgehört, da  mir klar wurde dass  das  schwachsinnig  is zu erwarten jetzt  schon was zu  kriegen.


Eines  Tages  nach  der  Schule (ich warecht  fertig) hab ich  ein  kleines Nickerchen  gehalten  und  meine Mum kam rein und hat mir einen  Brief  unter die  Nase gehalten.  Ich  hab mich gefragt warum  sie mich dafür extra  weckt und  warum  das  nicht warten konnte, aber als ich  las  "Wir freuen uns dir  mitteilen  zu  können,  dass wir eineGastfamilie  für  dich......." war  ich  hell wach  und  sprang  erstmal total aufgeregt auf.  Als ich mich  ein  wenig  beruhigt hatte las  ich weiter:


Meine Gastfamilie  wohnt  in  Marietta, Georgia,  25 mins. entfernt  (also  im  suburb-bereich) von  Atlanta.  Sie besteht  aus  Ken  (49, Anesthesist), Patricia (47)  der Tochter Caity (12) und den 2  Labrador-mix-Hunden  Sammie und  Cassie. Außerdem haben sie  noch  5  outdoor  Katzen und2  Ratten. Ihr Haus  ist echt  riesig  (5 Schlafzimmer,  8  Badezimmer, 8000s  quarefeet!!!) und  sie  haben  einen  Pool  *Yeah*
Anfangs  war  ich ja ncoh  ein wenig skeptisch,weil  ich  ja mal  gar  nicht mit  Kindern umgehn kann  und die mich eigentlich  total nerven,  aber  als ich  dann mit der  Familie und Caity e-mails  geschrieben  hab,  is  mir aufgefallen dass die  alle  totaaal nett sind  und die  kleine  eigentlich  voll süß ist. Mit der Lage  war ich auch  echt  zufriden  (Falls einige es nicht wissen, Georgia  ist  der Staat direkt über  Florida).  Ich  geh dort  auf die Marietta  Highschool  mit ungefähr  2000  Schülern (davon  sind  ungefähr  46 %  Schwarze, 38 %  weiße,12%  Hispanics  und  4% Sonstige ). Habe sofort mit  ihnen  per  e-mail  Kontakt aufgenommern.


War echt  überrascht  dass  ich  sie  schon Mitte  April erhalten hatte.  Als  ich  letztens meine  Flugdaten  erhalten  habe hab ich sie auch  direkt  angerufen. Ich fliegeam  31: JulivonFrankfurt  nach New  York,  werde  dortmein  5  Tage-Vorbereitungsseminar haben  und am 5.August  dann  weiter nach  Atlanta  zu meiner  Gastfamilie fliegen.


Habe direkt  auch  schon  meine  Visaunterlagen zugeschickt bekommen. Das  sieht  ja  wirklichaus,  wie  ein  Formular-jungel. Soviel zu beachten  und  so viel  auszufüllen, da  muss  ich  mich  auch noch  durch  kämpfen und  morgen  werde ich einen Termin  für  meinen  Konsulatsbesuch vereinbaren..
Am  meisten  lachen musste  ich aber beider Frage " Haben  sie  vor terroristische  Attentate in den USA  zuverüben?" Ankreuzen  Ja  oder  Nein.... *lol*


Nächstes Wochenende  werde  ich  erstmal  mein Vorbereitungsseminar in  Wiesbaden  haben, da bin ich  ja  auch  mal  gespannt...habe heute eine  Mappe  mit  den  Programmregeln und  dem "Vorbereitungshandbuch" bekommen...


Bild meiner Hostfam:




Posted: 01:48, 23.04.2006
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Was jetzt?


Ok,  was  jetzt? Ich musste mich also bei einer Organisation bewerben, was  nicht  gerade leicht war. Denn allein schon die richtige zu  finden dauert  ewig,  ich habe mir tausende von Prospekten zuschicken lassen,  telefonierte mit  den Organisationen und informierte mich. Als ich  dann nach einem  unendlich langen Auswahlverfahren eine  Organisation, die  mir gut vorkam  hatte war ich echt  erleichtert. Ich hatte mich für "INTO"entschieden.

Also  gut,  Kurzbewerbung  ausfüllen, abschicken und warten...Kurz darauf kam  auch  schon Post, mit ein paar weiteren Informationen und  meinen"Applicationforms".
Die  Application forms sind Unterlagen  in  denen man nahe  zu ALLES  über sich reinschreiben muss.Name,  Alter,  Geschwister, Familie,  Hobbies, Alkoholiker?, Raucher?,  Allergien,  Impfungen, Noten, Fächer und viiiiiiiel mehr. Auch Fotos  (eine kleineFotocollage) und 10Passfotos musste man beilegen.  Das  bedeutete  natürlich nicht dass du das  alles  allein ausfüllen  konntest,  sondern auch  der Arzt und die Schule. Das heißt elende  Rumrennerei. Ich  musste mich gegen alles impfen lassen, Tuberculosetest machen,Gutachten von den Lehrern, der Schule, Ärzten (Hausarzt undZahnarzt) erstellen lassen....Jaja,das war ne ganz schöne  Arbeit.


Irgendwann,  ich war immernoch voll dabei jeden Tag woanders hinzurennen  um meine  Applicationforms auszufüllen/ausfüllen zu lassen als ich  daheim  war  und dasTelefon  klingelte. Ich ging ran und es war eine  Frau von  INTO,  derOrganisation.  Sie lud mich und meine Mum  zu  einem  Vorstellungsgespräch  ins Hotel  Sheraton ein, das schon  übermorgen  seinsollte. Ich war voll  aufgeregt und hüpte rum, denn langsam  wurde es  echt ernst. Ich hatte voll Angst  vor dem Gespräch aber das  brauchte ich  gar nicht. Die Frau war super nett und es war nich so super  trocken.  Das Gespräch dauerte 2 Stunden lang in denen sie mich nochmal  über  alles ausfragte (Gespräch auf Englisch) und mir und meiner Mum noch  ein  paar Informationen über das Programm gab. Als sie am Ende sagte,  das  wars, sie hat alles was sie braucht, und dass sie mich mit  Freuden  nehmen würden, war ich so glücklich. Ich wartete bis meine Mum  und ich  aus der Lobby gegangen waren und die Tür zu war und hüpfte rum  und  umarmte meine Mum.

Ein  paarTage später (inzwischen hatte ich meine Application forms  endlich  fertig) kam auch schon der Vertrag, den wir sofort  unterzeichneten und  zurückschickten.


So nun ist es also fest, jetzt ist nichts mehr dran zu rütteln, ich werde im August tatsächlich in die USA fliegen!


Posted: 02:45, 2.11.2005
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Wie alles begann


Aaaalso,

Ich  werde  nächstes Schuljahr ( 06/07) für 10 Monate in die USA fliegen,  dort eine  Highschool besuchen und bei einer Gastfamilie wohnen. Ja,aber wie kommich überhaupt auf sone schwachsinns Idee?!

Alles  fingan, als ich dieses Jahr in die Schule kam und zwei  Klassenkameradinnen  mir erzählten, dass sie in den Ferien in Florida,  bei Bekannten waren.  Das hat mich voll intressiert und irgendwann  errinerte ich mich an eine  Schülerin, die letztes Jahr kurz in unsere  Klasse kam um uns von ihrem  Austauschjahr zu erzählen. Ich dackelte  also zum Englischlehrer und ließ  mir n paar Prospekte geben. Das Thema  intressierte mich immer mehr und  ich sammelte mehr und mehr  Informationen. Aber es war trotzdem so einunerfüllbarer Wunschtraum  für mich gewesen, da ich dachte dass wir uns  das sowieso nicht leisten  können, da so ein Auslandsschuljahr echt teuer  is und unsere Familie  wirklich nicht gerade im Geld schwimmt.
Irgendwann  fand meine Mum aber die Prospekte und sprach mich darauf an  und wir  redeten darüber. Zu meiner Überraschung war sie total  begeistert davon  und sagte, ich solle das unbedingt machen und wir  würden das Geld schon  irgendwie auftreiben.
Also informierte ich mich noch mehr, sprach  mit Leuten über ihre  Erfahrungen. Zuerst dachte ich ein halbes Jahr lang  reicht schon, denn10 Monate auf sich allein gestellt, weg von Zuhause,  den Freunden, derFamilie? Aber je mehr ich in Erfahrung brachte, desto  fester war ichdavon überzeugt auch 1 ganzes Jahr zu schaffen, denn  jeder bestätigte  mir dass ein Schuljahr viel lohnender sei, und außerdem  kostet es fast  gleich  viel. Dann sprach ich mit meiner Mutter auch mit  meinem  Stiefvater über das Thema und auch fand das eine tolle Idee. Das  tand  es also fest:

Ich werde für 10 Monate in die USA gehn....


Posted: 02:31, 2.11.2005
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